Wasserversorgung Saar-Obermosel

Zum 01.01.2009 wurde die Wasserversorgung Saar-Obermosel gemeinsame Anstalt des öffentlichen Rechts – WSO – gegründet. Die Gründung war Ergebnis eines langen Weges.

Historie:

In der Vergangenheit gab es im Raum Konz – Saarburg, 3 Wasserversorgungsunternehmen (Verbandsgemeindewerke Konz, Verbandsgemeindewerke Saarburg und Kreiswasserwerk Trier-Saarburg - KWW). Eine Untersuchung der GeKom (Tochterunternehmen des GStB RLP) ergab, dass viele Synergien geschaffen werden konnten, wenn andere Strukturen geschaffen würden. Die Ortsnetze mit den Hausanschlüssen des KWW gingen in die Zuständigkeit der jeweiligen Verbandsgemeindewerke (Wasserversorgung ist ureigene Aufgabe der Verbandsgemeinden gemäß Gemeindeordnung RLP) über. Da die Brunnen und die zentralen Aufbereitungsanlagen sowohl im Bereich der VGW Konz und VGW Saarburg liegen, konnten diese nicht einer der VGW zugeordnet werden. Aus diesem Grund wurde eine Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) gegründet, die eben diese Anlagen betreibt.

Aufgaben:

Dementsprechend hat die WSO die Aufgaben Trinkwasser zu fördern und aufzubereiten. Eine Aufbereitung ist hinsichtlich des Gehaltes an Kohlensäure (Aggresivität des Wassers) notwendig.

Um ihren Zweck erfüllen zu können, betreibt sie 3 Brunnen im Mannebachtal und 3 Brunnen im Wawerner Bruch. Sie bereitet das Trinkwasser im zentralen Hochbehälter Mannebach auf und verteilt es an die Übergabebehälter zu den beiden Verbandsgemeindewerken Konz und Saarburg.

Die beiden Verbandsgemeindewerke liefern dann das Trinkwasser über ihre Ortsnetze zu den Abnehmern und erstellen die Entgeltabrechnungen.

Ebenfalls liefert die WSO Trinkwasser nach Luxemburg, zum dortigen Wasserzweckverband Sidere, der wiederum das Trinkwasser an verschiedene Luxemburger Gemeinden weiterleitet.

Betriebsführung:

Da die WSO kein eigenes Personal stellt, erfolgen die notwendigen Arbeiten durch die Mitarbeiter der Verbandsgemeindewerke Konz und Saarburg, die ihren Aufwand jeweils mit Rapport-Zettel erfassen und abrechnen. Der Vorstand der WSO besteht aus den Werkleitern der beiden Verbandsgemeindewerke.

Weitere Entwicklung:

Im Laufe des Jahres 2016 hat der Kreistag des Landkreises Trier-Saarburg seinen Ausstieg aus der WSO beschlossen.

Damit ist der Weg frei für weitere Organisationuntersuchungen. Es wird zurzeit geprüft, ob weitere Synergien durch Übernahme weiterer Aufgaben im Bereich Wasserversorgung und auch Abwasserbeseitigung geschaffen werden können.

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