Wärmenetze

Ein weiteres Tätigkeitsfeld der Verbandsgemeindewerke Konz im Bereich der Energieerzeugung ist der Betrieb von Wärmenetzen. Mit dem kompetenten Betrieb der beiden unten beschriebenen Wärmenetze stellen sich die Verbandsgemeindewerke Konz auch als zuverlässiger Versorger im Wärme-/Heizsektor dar.


Wärmenetz Schulzentrum:

Die Verbandsgemeindewerke Konz versorgen über ein Nahwärmenetz ab dem Herbst 2015 das neue Saar-Mosel-Bad und das angrenzende Konzer Schul- und Sportzentrums mit Wärmeenergie. Die Energie zur Speisung dieses Nahwärmenetz wird bedarfsgerecht über verschiedene Komponenten gedeckt. Hier stehen zur Energieerzeugung eine Holzhackschnitzelheizung, ein erdgasbetriebenes Blockheizkraftwerk und 2 Gasbrennkessel mit unterschiedlichen Leistungen sowie im Ausnahmefall ein Ölbrenner zur Verfügung. Mit diesen Komponenten kann das v.g. Nahwärmenetz ganzjährlich wirtschaftlich betrieben werden. Gleichzeitig stellen die unterschiedlichen Energieerzeuger eine umfassende Versorgungssicherheit für die Abnehmer des Nahwärmenetzes sicher.

Der jährliche Energiebedarf der angeschlossenen Gebäude beträgt rd. 2.900.000 kWh. Dies entspricht einer Energiemenge von ca. 290.000 Litern Heizöl. Hierbei werden die Brennstoffe individuell nach Preislage und personellem Aufwand eingesetzt. Über ein Energiemanagementsystem werden Energie-Erzeugung und Verbrauch überwacht und ggf. optimiert. 

Das dortige Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugt neben Heizenergie ganzjährig ca. 60% des Strombedarfs für das Saar-Mosel-Bad, so dass über die Kraft-Wärmekopplung eine besonders effektive Nutzung des Erdgasbezugs gewährleistet ist.


Nahwärmeversorgung Karthaus:

Die Stadt Konz hat bislang im Bereich des Klosters Karthaus zur Versorgung der umliegenden öffentlichen Gebäude (Grundschule, Kita, Mensa, Kloster) sowie des dortigen Seniorenheimes an der Brunostraße ein Nahwärmenetz betrieben. Dieses Wärmenetz wurde im Wesentlichen über einen Holzhackschnitzelkessel mit Wärmeenergie gespeist. Zur Versorgungssicherheit, insbesondere bei Störungen der Anlage, blieben die Heizungsanlagen in den angeschlossenen Gebäuden in Betrieb.

Zwischenzeitlich hat das Deutsche Rote Kreuz ein neues Alten- und Pflegeheim an der Albanstraße, in Nachbarschaft zum bestehenden Altenheim, errichtet. Damit auch dieses Gebäude über das Wärmenetz versorgt werden kann, musste die Anlage erweitert und optimiert werden.

Da die Verbandsgemeindewerke Konz bereits ein Nahwärmenetz zur Versorgung des Schul- und Sportzentrums sowie des Saar-Mosel-Bades betreiben, haben die kommunalen Gremien zur Erzielung von betriebswirtschaftlichen Synergien die Betriebsführung der Nahwärmeversorgung Karthaus auf die Verbandsgemeindewerke Konz übertragen.

Im Rahmen der Heizanlagen-Optimierung durch die Verbandsgemeindewerke Konz wurde die zentrale Heizanlage, die bislang aus einen großen Holzhackschnitzelkessel bestand, um 2 Gasbrenner mit modulierender Leistung ergänzt sowie mit einer modernen Mess- und Versorgungstechnik ausgestattet. Auf diese Weise kann ein ganzjähriger Betrieb des Nahwärmenetzes samt Redundanz unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sichergestellt werden. Die teilweise veralteten Heizungsanlagen in den angeschlossenen Gebäuden konnten abgeschaltet werden. Diese Arbeiten wurden bis Ende des Jahres 2018/Anfang 2019 ausgeführt.

Der jährliche Energiebedarf der angeschlossenen Gebäude beträgt rd. 2.100.000 kWh, was einem Heizölbedarf von ca. 210.000 l entspricht.

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