Abwasser

Abwasser ist das durch Gebrauch von Haushalten, Gewerbe und Industrie in seiner Eigenschaft veränderte Wasser (Schmutzwasser) und das von Niederschlägen aus dem Bereich von bebauten und befestigten Flächen abfließende und zum Fortleiten gesammelte Wasser (Niederschlagswasser).

Gründe des Umweltschutzes gebieten es dieses Abwasser zu reinigen. Wegen der Größe und der topographischen Lage der Verbandsgemeinde Konz isthierzu ein großes Leitungsnetz zu unterhalten und mehrere Abwasserreinigungsanlagen zu betreiben. Das gereinigte Abwasser wird den natürlichen Gewässern wieder zugeführt. Um diesen Zweck erfüllen zu können, waren auch im Abwasserbereich in der Vergangenheit erhebliche Investitionen erforderlich, damit ständige Verbesserungen an den bestehenden biologischen Kläranlagen, Pumpwerken und am Kanalnetz durchgeführt werden konnten.

Die Wohngebiete in der VG Konz sind heute sehr gute Beispiele für neue Wege in der Abwasserbeseitigung durch die Nutzung und Versickerung des Niederschlagswassers innerhalb der Wohngebiete - z.B. durch Versickerungsanlagen. 

Das Großklärwerk Saarmündung ist ein Modell für modernste Technologie im Sinne der Förderung zur Reinhaltung der Gewässer und des Umweltschutzes.


Abwasserbeseitigung in der VG Konz

Klärwerk Saarmündung Konz
50.400 EGW
Mechanisch-biologische Anlage

Versorgungsgebiet:
Konz, Könen, Filzen, Hamm, Niedermennig, Obermennig, Krettnach, Kommlingen, Kanzem, Oberbillig, Onsdorf, Tawern inkl. Fellerich, Temmels, Wasserliesch, Wellen und (aus der VG Trier-Land) Igel und Langsur (Ortsteile Igel-Liersberg und Langsur-Wasserbilligerbrück)


Kläranlagen (mechanisch-biologische Anlagen)
EGW
Versorgungsgebiet
Nittel
3.880 EGW
Nittel
Pellingen
1.500 EGW

Wiltingen
4.900 EGW
Wiltingen, Oberemmel
Klärwerk Saarbrug (VG Saarburg)
597 EW
aus VG Konz: Wawern
Kläranlage Wincheringen (VG Saarburg)
262 EW
aus VG Konz: Nittel-Köllig und Nittel-Rehlingen

Pumpwerke und Regenklärbecken
in Konz-Karthaus, Konz-Moselzentrum, Konz-Saarbrücke, Konz-Filzen, Kanzem, Wasserliesch, Wellen, Oberbillig, Onsdorf, Tawern inkl. Fellerich und Temmels

* EGW = Einwohnergleichwert

Der Einwohnergleichwert dient als Referenzwert der Schmutzfracht in der Wasserwirtschaft. Er kann auf den Biochemischen Sauerstoffbedarf (BSB5), den Chemischen Sauerstoffbedarf (CSB), den Stickstoff, den Phosphor, den gesamten organischen Kohlenstoff, die Schwebstoffe oder auf den Wasserverbrauch bezogen werden. Er gibt jeweils das Einwohneräquivalent der Tagesmengen dieser Stoffe bzw. Verbräuche im Abwasser von Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft etc. an.

Als Einwohnergleichwerte werden in Deutschland die folgenden Werte verwendet:

  • Wasserverbrauch 180 ℓ/d
  • BSB5 60 g/d
  • CSB 120 g/d
  • TOC 45 g/d
  • Schwebstoffe 70 g/d
  • Kjeldahl-Stickstoff (gesamt-N ohne Nitrat und Nitrit) 11 g/d
  • Phosphor (gesamt-P) 1,8 g/d
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