Chronik

Ein Dorf auf der Höhe,
KOMMLINGEN

Kommlingen, eine seit vielen hundert Jahren selbständie Gemeinde, ist seit der freiwilligen Eingemeindung 1969 ein Ortsteil von Konz, also heute Konz-Kommlingen.

Erstmals wurde der Ort 975 mit dem Namen cumelingen genannt. Dieser Name deutet auf eine keltische Gründung hin, und Kommlingen ist somit eine der insgesamt 200 keltischen Siedlungen in der Region Trier.

Das Dorf liegt auf einer Höhe von ca. 350 m auf einem Umlaufberg mit einer beachtlichen Hochlfäche. Nachweislich stand auf einem Hügel etwa 400m nord-östlich vom Ort, mit Blick in Richtung Trier, eine römische Villa, eine villa rustica. Diese Höhe war also auch für die Römer interessant. Gefundene Münzen weisen auf eine Zeit des in Trier residierenden Kaisers Constantin I. (364-375) hin.

Im Laufe der jahrhunderte erlitt Kommlingen das gleiche Schicksal wie die meisten Orte in dieser Region. In den Pestjahren um 1345 wurde fast die gesamte Bevölkerung daningerafft. Durch die schrecklichen Ereignisse im dreißigjährigem Krieg sank die Einwohnerzahl auf nur noch wenige Einwohner.

Mittelpunkt der Gemeinde ist der Dorfplatz, der im Zuge der Dorferneuerung in den 70iger Jahren sein heutiges Aussehen erhielt. Der Dorfbrunnen, der im Jahre 1988 errichtet wurde und die Statue des hl. Donatus trägt, und weitere sinnvolle dörftypische Veränderungen brachten 1993 den Sieg im rheinland-pfälzischen Wettbewerb: Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft.

Seit 1803, der napoleonischen Zeit, gehört Kommlingen zu der größeren Nachbarpfarrei Oberemmel. Vorher war der Ort immer eine selbständige katholische Gemeinde. Bis zu dem Jahre 1610 wird eine eigene Kirche nachgewiesen. Die Gemiende gehörte zum ältesten Bestand des Bistums Trier uns stand von Anbeginn unter dem Schutz von St. Katharina und Donatus.

Das kulturelle Leben wird getragen von den sehr aktiven Vereinen, die als Vereinsgemeinschaft Feste und weitere besonderen Aktionen gemeinsam organisieren und durchführen.

Kommlingen, ein aufstrebendes Dorf mit immer beliebter werdender Freizeitumgebung, hat Zukunft.

H.Hansen

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