Portrait der VG Konz

Konz - modernes Mittelzentrum an Mosel und Saar, umgeben von reizvoller Landschaft, Kultur und Wein

Verbandsgemeinde setzt auf die Entwicklung attraktiver Wohngebiete und fördert die Gewerbeansiedlung, den Weinbau und den Tourismus

Weinbau, Gewerbe und Tourismus: Das sind drei Säulen, auf denen die Wirtschaftskraft der Verbandsgemeinde Konz beruht. Und der Erfolg gibt den politischen Gremien unter der Führung von Stadt- und Verbandsbürgermeister Dr. Karl-Heinz Frieden recht: Während andere Verbandsgemeinden fallende Einwohnerzahlen vermerken, gehört die Stadt und Verbandsgemeinde Konz zu den wenigen in Rheinland-Pfalz, die immer noch Zuwachsraten vermelden können. Die Folge: Wirtschaftlich und kulturell hat sich in den vergangenen Jahren einiges in der drittgrößten Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz getan.

Das vortrefflich ausgebaute Radwegenetz in der VG Konz bindet auch die Saar-Mosel-Mündung mit ein.Landschaftlich reizvoll - an Mosel und Saar gelegen - umfasst die Verbandsgemeinde Konz eine Fläche von 130 km². Links und rechts der Saar und an der deutschen Seite der Obermosel bilden 11 Gemeinden - Kanzem, Nittel, Oberbillig, Onsdorf, Pellingen, Tawern, Temmels, Wasserliesch, Wawern, Wellen, Wiltingen - und das städtische Mittelzentrum Konz mit rund 32.754 Menschen ein Wein- und Urlaubsgebiet, das schon seit jeher als begehrtes Reiseziel galt. 

Viele Touristen nutzen dabei intensiv das mit 210 km vorbildlich ausgebaute Radwegenetz.

Geografisch umfasst das Verwaltungsgebiet die nördlichen Teile der Obermosel und des Saargaues, den Mündungsbereich der Saar, das sogenannte „Konzer Tälchen“ sowie die Hochwaldgemeinde Pellingen. Im Süden und Osten grenzt sie an die Verbandsgemeinden Saarburg, Kell und Ruwer sowie an die Exklave Franzenheim / Hockweiler der Verbandsgemeinde Trier-Land. Nördliche Nachbarn sind die Stadt Trier und die Verbandsgemeinde Trier-Land. Im Westen bildet zwischen Oberbillig und Nittel der Moselstrom die Grenze zum Nachbarland Luxemburg. „Mit dem Nachbarland Luxemburg verbinden uns nicht nur gutnachbarliche und freundschaftliche Beziehungen, sondern auch gemeinsame Geschichte, Kultur und eine intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit in vielen Bereichen“, sagt Stadt- und Verbandsbürgermeister Dr. Karl-Heinz Frieden.

Wirtschaftlich setzt die Verbandsgemeinde Konz u.a. auf die Säulen: Weinbau, Handel/Gewerbe/Industrie/Dienstleistungen und Tourismus. Der Weinbau in der Region hat eine sehr lange Tradition. Bereits Kelten und Römer hatten vor 2000 Jahren ihren Wein hier angepflanzt. Obgleich die damaligen Rebsorten mit dem heute vorherrschenden Riesling oder Elbling wenig gemein hatten, wurde bereits eine gewisse Weinkultur gepflegt. Dies war sicherlich auch ein Grund, warum der römische Kaiser Konstantin im vierten Jahrhundert n. Chr. seinen Kaiserpalast in Konz errichten ließ. Die Mauerreste sind noch heute sichtbar. Zudem geben Schautafeln und eine Metallskulptur Überblick über das Ausmaß der einstigen römischen Palastanlage.

Die Eisweine und Trockenbeerenauslesen von Mosel und Saar gehören zu den teuersten Spezialitäten der Welt. Viele innovative und qualitätsbewusste Winzer tragen dazu bei, dass das Bild der Weine von Mosel und Saar neuen Glanz gewinnt. Das ist umso höher einzuschätzen, als die Bewirtschaftung durch die Steillagen so aufwändig ist wie in kaum einem anderen Anbaugebiet.

Ebenso prägend wie der Wein für die VG Konz sind die mittelständischen Betriebe in den Bereichen Handel, Handwerk und Gewerbe. Dazu wurden von Seiten der Gemeinden viele infrastrukturelle Verbesserungen vorgenommen und auch neue Gewerbeflächen - teilweise in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband „Wirtschaftsförderung im Trierer Tal“ - ausgewiesen. Beispielhaft ist hier das Gewerbe- und Industriegebiet „Saarmündung“ zu nennen. Dort entstand ein neuer Baumarkt, sowie ein neues Einkaufszentrum, das u. a. einen Lebensmittel-Discounter, einen Elektrofachmarkt, einen Fachmarkt für Heimtierbedarf sowie einen Textil-Discounter aufnimmt. Ebenso wurde das Stadtzentrum weiter gestärkt werden. Die Planungen zum Bau eines Einkaufs- und Gesundheitszentrums am Koksijder Platz namm konkrete Formen an und hatte eine weitere Belebung des Zentrums zur Folge.

Aber auch touristisch bieten Konz und das Konzer Umland alle erdenklichen Freizeitmöglichkeiten. So richtet die Saar-Obermosel-Touristik in Kooperation mit der Saarschleife-Touristik und der Tourist-Info Merzig den autofreien Raderlebnistag „Saarpedal“ zwischen Konz und Merzig aus.

Rathaus Konz - denkmalgeschützt und Anlaufstelle für die Anliegen der Bürger und Gäste.Von der Pflege dörflichen und bäuerlichen Brauchtums über zahlreiche Konzerte, Theaterveranstaltungen, Feierlichkeiten pp. wird den Bürgern und Gästen seitens der Stadt und den Ortsgemeinden ein reichhaltiges Angebot dargeboten. Eines der Highlights ist sicherlich das alljährlich am 3. Wochenende im Juli auf dem Marktplatz in Konz stattfindende Heimat- und Weinfest.

Für eines der wichtigsten Projekte im Sport- und Freizeitbereich der Verbandsgemeinde Konz wurden früh die Weichen gestellt: der Neubau eines Schwimmbades in der Stadt Konz. Das Millionenprojekt "Saar-Mosel-Bad" wurde am Standort des ehemaligen Bades umgesetzt und steht für Sport, Fitness und Gesundheit.

Bei der Meinungsbildung gehen Räte und Verwaltung neue Wege: Mit einer Vielzahl von Partizipationsprojekten werden die Bürgerinnen und Bürger an den Entscheidungsprozessen beteiligt. So wurde beispielsweise eine Planungs-Werkstatt mit Kindern gebildet. Ihre Aufgabe war es, einen neuen Spielplatz im städtischen Baugebiet „Roscheid V“ zu entwickeln. Oder auch das Bürgerforum „Aktiv im Alter“ gibt den Menschen die Gelegenheit, sich in Projekte – hier speziell auf Senioren gemünzt – einzubringen. Die Stadt Konz hatte sich auf Bundesebene als eine von 50 Städten für dieses Modellprojekt qualifizieren können. Weitere Beteiligungsprojekte: Ein „Sicherer Schulweg“, die Entwicklung eines Kinderstadtplanes oder auch das Projekt „Soziale Stadt“, bei dem die Bürgerinnen und Bürger Auftaktveranstaltung "Soziale Stadt" mit Bürgermeister Dr. Friedendes Stadtteils Konz-Karthaus mitbestimmen, wie sich ihr Stadtteil in den nächsten Jahren entwickelt. Unter reger Teilnahme der Karthäuser Bürgerinnen und Bürger wird zurzeit ein Konzept zur Stadtteilsanierung und damit zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in Karthaus entwickelt. Etwa zwölf Maßnahmen wurden bereits für 2012 angestoßen. Dazu gehört auch  die Steigerung der Aufenthaltsqualität und Freizeitwert des Moselufers erhöht.  Als flankierende Maßnahme wurde für Karthaus speziell ein Quartiersmanager eingestellt, der sich vor Ort noch intensiver mit den Problemen des Stadtteils beschäftigt. 

Die Teilnahme am Bundesprogramm „Aktive Stadtzentren“ ermöglicht Stadterneuerungsmaßnahmen durch öffentliche Investitionen, sowie die Förderung von privaten Maßnahmen.

Auch im Bereich Klimaschutz und Ökologie wurden wegweisende Beschlüsse gefasst. Neben der Umsetzung eines Sanierungskonzeptes für die öffentlichen Gebäude der Stadt, der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinden wurde ein Klimaschutzmanager eingestellt. Er soll für weitere energetische Verbesserungen in den nächsten Jahren sorgen. Ein weiteres Puzzle zum Umweltschutz trägt auch die derzeitige Renaturierung der Bäche der VG bei. Damit werden die Bachläufe wieder ihre natürliche Form annehmen.

Steinskulptur in den Weinbergen oberhalb der Mosel bei Nittel (entstanden anlässlich des Bildhauersymposiums 1999/2001)Um den steigenden Bevölkerungszahlen gerecht zu werden, haben Stadt und Gemeinden seit 1984 über 30 Baugebiete entwickelt. Das auf Roscheid entstandene Neubaugebiet Roscheid V stellt ökologisch eine Besonderheit dar. In Kooperation mit den Stadtwerken Trier entstand dort ein zentrales Blockheizkraftwerk, das sämtliche Baustellen wirtschaftlich und umweltschonend mit Nah-Wärme versorgt. Der Erfolg dieses Konzeptes wird dadurch belegt, dass nur noch einige Baugrundstücke zu haben sind. Deshalb wird über die Entwicklung von „Roscheid VI“ nachgedacht. Zwei weitere große Baugebiete entstehen zurzeit. In Nittel startet Mitte Januar der Grundstücksverkauf im Baugebiet Wiesengraben. Hier entstehen neben 38 Baugrundstücken ein Seniorenheim mit betreutem Wohnen und ein Supermarkt. Im Stadtteil Könen wurden 2013 im Baugebiet „Pferdsgarten“ ca. 80 Baugrundstücke erschlossen.

Weitere Informationen über die Ortsgemeinden finden Sie hier.....

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