Die Konzer Karthause

Die eigentliche Geschichte der Merzlicher (Konzer) Karthause beginnt mit den Verhandlungen zwischen den Trierer Karthäusern und dem Frauenkloster St.Irminen in Oeren (Trier) um die Grundstücksfrage und letztlich der Grundsteinlegung zur neuen Karthause am 30. April 1680 in Merzlich.

Über 100 Jahre ist die Karthause St.Bruno zu Merzlich (Konz-Karthaus) dort im weiten Moseltal das beherrschende Gebäude, und hier hielten die Karthäusermönche die "Wache der Ewigkeit", wie sie es fast 350 Jahre in der alten Karthause St. Alban bei Trier getan hatten.

Ab 1855 mündet die Chronik der Karthause in die Zeit als Haus der Franziskanerinnen, die durch den 1885 erfolgen Wiederaufbau (nach der Teilzerstörung durch die französische Revolution, Ende des 18. und Anfang 19. Jahrhundert) der ruinösen Klosterkirche, die Erweiterung und den gravierenden Umbau des Gebäudealtbestandes, sowie die Hinzufügung einiger Nebengebäude die Bauanlagen zu neuem Leben zu erwecken.

Der immer noch dominierende Gebäudekomplex von St. Bruno wird durch den Eisenbahnbau (ab ca. 1875) und die danach einsetzende, teilweise mehrgeschossige und näher heranrückende Bebauung von Merzlich-Karthaus kaum architektonisch beeinträchtigt. Dies ändert sich leider 1969/70 durch den Bau von vielgeschossigen Gebäuden in Merzlich-Karthaus, teilweise in direkter Nachbarschaft zum Kloster, die das historisch-bauliche Ensemble zu wenig respektieren und ihm so einiges von seiner ursprünglichen städtebaulichen Wirkung nehmen.

Als die Klostergebäude nach Aufgabe durch die Schwestern von Nonnenwerth wiederum vom Verfall bedroht sind (1962), erleben sie durch die Stadt Konz als Neubesitzerin und die ab 1977 eingeleitete durchgreifende Instandsetzung eine Renaissance in der Nutzung und Funktion als Bürgerhaus und Kulturzentrum.

Die geschichtliche Entwicklung des Klosters wurde in der Chronik "Die Karthause" von Rudolf Molter detailliert dargelegt.

  • 1970
  • 1989
  • 1977
  • 1919
  • 1958

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