Willi Bauer

"Zeichen"

von Willi Bauer
Standort: Nittel



"Zeichen"Willi Bauer

Biographie:

Geboren 1952 in Martinshöhe. Fachhochschule Design-Visuelle Kommunikation Kaiserslautern.
Studium Kunst und Politik Universität Gießen.
Symposien: 1986 Schweinstal/Kaiserslautern, 1989 „Steine an der Grenze", Merzig. 1994 Skulpturenweg „Wegsteine" Queidersbach. 1995 Rodalben. 1997 Germershein. 1999 Lauterbourg. 2000 Schneesymp. Winnipeg/Kanada. Arbeiten im öffentlichen Raum: 1987 Landratsamt Kaiserslautern. 1987 Kantgymn. Pirmasens. 1987 Moorbad Landstuhl. 1988 Schmiedeturm Kaiserslautern.  1991   Keiper Recaro Kaiserslautern.  1993 „Der Tisch" Krickenbach.  1995  „Steinkreis" Bad  Dürkheim. 1996 Haus Sonne Zweibrücken. 1999 Kemperhof Koblenz. 2000 Berufsschule Speyer. Lehrauftrag Fachhochschule Frankfurt SS1996/SS1997.

Der Künstler über sein Werk:

In der Bewegung
finden wir ein Zeichen.
Es markiert unser Jetzt
für den Moment des Verweilens.

Aus:
Steine am Fluss von Dr. Bärbel Schulte:

Tektonisch streng aufgebaut und auf wesentliche Grundformen reduziert behauptet sich das "Zeichen" von Willi Bauer am Moselufer in Nittel. Dieses Kunstwerk, das zunächst fast wie ein funktionalistisches Konstrukt wirkt, vermag sich dennoch mit einer eigenen Aura zu umgeben, einer Aura, die Walter Benjamin "im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" für das Kunstwerk verloren schien. Diese "Aura" ist eine der Sensibilität, die des Gefühlten - und nicht die des Errechneten. Der Kontrast zwischen rau belassenen und glatt polierten Flächen, zwischen der äußeren Form und dem wie eingeschoben wirkenden Keil schafft Spannung, ohne plakativ zu werden. Dieses "Zeichen" lädt zur Meditation ein, öffnet sich unterschiedlichen Bedeutungsebenen und entzieht sich ebenso wie die benachbarte "Wegmarke" Martine Andernachs dem schnellen Konsum. Insofern ist die gemeinsame Aufstellung auf diesem kleinen Platz, der eine intime und kontemplative Auseinandersetzung ermöglicht, sehr schlüssig.

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