Francois Weil

Prière de toucher" 

von François Weil
Standort:Wehr



"Prière de toucher"François Weil

Biographie:

ne le 8 Mai 1964 ä Paris, 1986 diplöme de PEcole, 1996 Galerie La Tour des Cardinaux, Tsurla Sorgue, 1997 Musee Hebert, La Tronche, Beaume de Venise, Galerie Henry Bussiere Art's, Abbaye de Bouchemaine, 1998 M.MWD Gallery, Hommerts (NL) Wromans Gallery, Amsterdam, 2000 Galerie Sabine Puget, Paris, presentee par Henry Bussiere, 2001 Galerie Suzanne Trasieve, Barbizon, Galerie Nilek Bvek, Strasbourg-Art Bruxelles. Realisations Monumentales


Der Künstler zu seinem Werk:

La pierre à l‘état brut, le sol, dénudé par endroit, les carrières.
Une fascination que je tente de partager, d‘assimiler par la sculpture.
Faire parler la structure, l‘énergie de la pierre, dialoguer avec cette masse qui n ‘a rien d‘inerte. C’est le rôle du métal, la manifestation de mon état d’être humain, qui induit une résonance, une tension, vers un équilibre qui n’existe que dans l’infini de la durée.



Aus:
Steine am Fluss von Dr. Bärbel Schulte:

In Sichtweite zur "Himmel Leiter" steht François Weils kinetische Arbeit "Prière de toucher". Durch Berührung versetzt man sie in Bewegung, als sei das natürliche Gewicht gar nicht vorhanden. Dieses Werk entzieht sich wie das "Knie mit Gelenk" von Hartwig Mülleitner einer eindeutigen Zuordnung zu "Skulptur" oder "Plastik". Es bewegt sich auf der Grenze dazwischen, denn im Grunde verbindet es beides miteinander. Den Stein als natürlich gewachsenes Material respektiert der Künstler als etwas in sich schon so Vollkommenes, dass er ihn weitgehend in seiner Natürlichkeit belässt, ihn nur mit minimalen Eingriffen verändert. Das ist der skulpturale Anteil. Der plastische Anteil besteht darin, dass er diesen Stein mit einem anderen Material, nämlich Eisen oder Stahl, in einen Dialog bringt. Im Rahmen dieses Dialoges mit einem vom Menschen geschaffenen Material, so Weil, kann man diese unbekannte Materie verstehen lernen. Das Metall wirkt oft auch wie ein stählernes Rückgrat oder eine Schiene, an der die einzelnen Steine befestigt sind. Folgen wir einem Ansatz Joseph Beuys, der die gesamte Menschheit als eine einzige "soziale Plastik" begreift, so geht es auch um das Verhältnis zwischen Teilstück und Ganzheit: die Steine sind aus einem natürlichen Ganzen herausgebrochen und können nicht dorthin zurückgeführt werden, insofern bleiben auch die Bruchflächen zwischen Muttergestein und Werkstück ungeglättet. In der Vereinzelung erfahren wir den Verlust der ursprünglichen Ganzheit - analog zur Problematik des Individuums in der Gemeinschaft. Aber wir erfahren auch die Entstehung einer völlig neuen Ganzheit durch die Gesamtheit der Vereinzelungen. Als Mittler dafür dient das vom Menschen geschaffene Metall. "Prière de toucher!" - "Bitte anfassen!", die üblicherweise in den Museen streng verbotene Forderung nach der körperlichen Auseinandersetzung mit dem Stein, mit dem Objekt, erlaubt dem Betrachter das direkte, unmittelbare Erleben der dem Stein innewohnenden Eigendynamik, man möchte fast sagen seiner Individualität.

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