Neue Windräder in Pellingen gehen in Betrieb

Neue Windräder in Pellingen gehen in BetriebVerbandsgemeinde Konz setzt auf erneuerbare Energien

Pellingen, 20. Dezember 2021

Die alten Windräder in Pellingen haben neue Gesellschaft. Drei weitere Windkraftanlagen, die in etwa so hoch sind wie der Kölner Dom, sind jetzt im Dezember an den Start gegangen. Die Testphase ist abgeschlossen.

 

Foto: eines der neuen Windräder während der Testphase/ Quelle: WEAG AG

Die drei neuen Windräder produzieren bis zu 38 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Zum Vergleich: Laut Energieatlas lag der Stromverbrauch in der gesamten Verbandsgemeinde Konz im Jahr 2018 bei 110 Millionen Kilowattstunden. Die neuen Windkraftanlagen in Pellingen können also rein rechnerisch knapp ein Drittel des gesamten Stroms für die Verbandsgemeinde produzieren. Im Umspannwerk Gusterath wird der Strom in das Netz von Westnetz eingespeist.

Der Bau der Windkraftanlagen hatte im Herbst 2020 begonnen. Im vergangenen Sommer hatten dann viele Anwohner in Zerf gestaunt, als die riesigen Rotoren angeliefert wurden. Etwa 200 Menschen waren gekommen, um das Highlight zu sehen. Denn damit der 65 Meter lange Flügel durch die Ortschaft kommt, musste der Schwertransport angehoben werden, um dann mit dem Rotorblatt schräg über die Dächer der Häuser hinweg um die Kurve zu kommen.

 

Foto: Rotorblatt wird durch Zerf transportiert/ Quelle: WEAG AG

„Jetzt sind wir glücklich, dass die fertigen Windräder nach einer Testphase endgültig an den Start gehen konnten“, sagt Wolfgang Willems, Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Pellingen. Und Verbandsgemeindebürgermeister Joachim Weber ergänzt: „Erneuerbare Energien sind die Zukunft. Sie haben eine hohe Bedeutung für das Erreichen unserer Klimaziele.“

Die Verbandsgemeinde Konz und die Ortsgemeinde Pellingen sind an der Betreibergesellschaft des Windparks Pellingen beteiligt. Mitgesellschafter ist die WEAG Power GmbH & Co. KG, die seit Beginn der Planungen ihr Know-How aus 20 Jahren Erfahrung mitbrachte.

Insgesamt haben die drei Windkraftanlagen rund 19,5 Millionen Euro gekostet. Durch den Verkauf des in Pellingen produzierten Stroms können die Verbandsgemeinde und die Ortsgemeinde nach einigen Jahren Geld verdienen, nachdem Investitionskosten der vergangenen Jahre zum Beispiel für Grundstücke, Gutachten und Genehmigungen ausgeglichen sind.

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