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Girls'Day und Boys'Day 2021 werden digital

Girls'Day und Boys'Day 2021 werden digital

Berufsorientierung 4.0 – unter diesem Motto steht der Girls'- und Boys'Day 2021, der Aktionstag gegen Rollenklischees im Beruf. Am Girls‘- und Boys'Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse. Der Praxistag ermöglicht es Mädchen und Jungen, Ausbildungsberufe und Studienfächer kennenzulernen, in denen sie unterrepräsentiert sind und in denen auch künftig Fachkräfte gesucht werden. Mädchen gewinnen Einblicke in technische und handwerkliche Berufe im Bereich Industrie oder in der IT-Branche. Jungen erkunden an diesem Tag vielfältige Tätigkeiten vor allem in der Sozialen Arbeit, im Gesundheitswesen, in der Pflege und Bildung.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie ist auch die Berufs- und Studienorientierung derzeit eine Herausforderung. Umso wichtiger werden virtuelle Angebote. Die Bundeskoordinierungsstellen des Girls'Day und Boys’Day reagieren darauf und empfehlen Unternehmen und Institutionen, dieses Jahr die Aktionstage digital auszurichten, wenn Präsenzveranstaltungen pandemiebedingt nicht realisierbar sind. Zur Unterstützung bieten die Bundeskoordinierungsstellen das Girls'Day-Digital-Event und das Boys'Day-Digital-Event an. Teil dieser Events ist ein öffentliches Live-Programm mit spannenden Impulsen, Interviews und Diskussionsrunden. Mit dabei sind Vorbilder aus verschiedenen Berufsfeldern und Politik, Influencerinnen und Influencer.

Eine Befragung im Rahmen des Girls'Day und Boys'Day 2019 belegt, dass die Aktionstage sowohl kurzfristig als auch langfristig wirken. So steigt die Zahl der Girls'Day-Teilnehmerinnen, die einen Wunschberuf aus dem MINT-Bereich nennen, direkt nach dem Aktionstag um beachtliche sechs Prozent. Selbst ein halbes Jahr später sind es immer noch vier Prozent – das entspricht hochgerechnet auf die jährliche Gesamtteilnehmerinnenzahl, etwa 4.000 Mädchen!

Beim Boys'Day ist die Wirkung ähnlich: Die Zahl der Jungen, die direkt nach dem Aktionstag einen Berufswunsch aus den Boys'Day-Berufsfeldern angeben, steigt um vier Prozent und hält sich auch noch ein halbes Jahr später auf diesem Niveau. Das entspricht, bezogen auf die jährliche Gesamtteilnehmerzahl, etwa 1.200 Jungen.

Außerdem werden Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der jungen Menschen aufmerksam und können dieser gut ausgebildeten Generation neue Zukunftsperspektiven eröffnen.

Weitere führende Information erhalten sie unter www.girls-day.de oder www.boys-day.de , hier können Unternehmen und Institutionen ihre Angebote – ob digital oder vor Ort – eintragen und die Schülerinnen und Schüler nach den passenden Plätze suchen und ihre Teilnahme anmelden.

Der Girls'Day – Mädchen-Zukunftstag wird vom gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Bundesministerium für Bildung und Forschung.  Der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Fragen beantwortet auch die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Trier-Saarburg, Anne Hennen,

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