Neues aus Karthaus - Februar 2020

    Neues aus Konz-Karthaus – Neuigkeiten vom Quartiersmanager aus dem Stadteilbbüro Konz-Karthaus

    Themen: Kolpingsfamilie Konz-Karthaus lädt zur Fastnachtsfete ein; Lebensmittel retten statt wegwerfen – Karthaus hat einen Fair-Teiler; Stadtteilfest 2020 in Karthaus – Wer macht mit?; Soziale Stadt Konz-Karthaus – Präsenzzeiten des Quartiersmanagers


    KOLPINGSFAMILIE KONZ-KARTHAUS LÄDT ZUR FASTNACHTSFETE EIN

    Am Sonntag, dem 16. Februar lädt die Kolpingsfamilie Konz-Karthaus nach dem Konzer Fastnachtsumzug ins Kolpingheim in der Römerstraße 173 zur Fastnachtsfete ein.


    Alle Närrinnen und Narren, die nach dem Umzug noch nicht nach Hause wollen, sondern gerne noch ausgelassen weiter feiern möchten, sind herzlich willkommen. Eine bunt geschmückte Narhalla, ein reichhaltiges Angebot an Getränken und Bratwurst für die Hungrigen sowie eine Tanzfläche garantieren Stimmung und beste Unterhaltung bei Musik und Tanz. Lassen Sie sich die Gelegenheit zum ausgelassenen Feiern nicht entgehen und kommen Sie ins Kolpingheim.


    Lebensmittel retten statt wegwerfen – Karthaus hat einen Fair-Teiler

    In Karthaus gibt es seit einiger Zeit eine Gruppe Engagierter, sogenannte „Foodsharer“, die sich der Initiative Foodsharing angeschlossen haben und sich dafür einsetzen Lebensmittel vor der Mülltonne zu retten. Dazu sammeln sogenannte „Foodsaver“ bei Läden Lebensmittel ein und geben diese weiter. Ziel ist es, die Wertschätzung für Lebensmittel zu steigern, Menschen für das Thema zu sensibilisieren und sich aktiv gegen die Ressourcenverschwendung einzusetzen.

    Steffi Preuß von der lokalen Foodsharing-Gruppe und René Helbing, Leiter des Seniorenzentrums des DRK-Landesverbandes, beim Einräumen des Fair-Teilers.Große Mengen an Lebensmitteln landen täglich auf dem Müll. Die Gründe dafür sind z.B. nicht verbrauchte Lebensmittel in Privathaushalten und Betrieben. Lebensmittel werden von Geschäften z.B. nicht mehr zum Verkauf angeboten, weil sie nicht mehr ansprechend aussehen. So wird beispielweise ein Kopf Salat, der einige welke Blätter hat oder eine Banane, die ein paar braune Stellen hat, nicht mehr im Geschäft verkauft. Früher war es so, dass diese Lebensmittel von den Geschäften häufig in den Müll geworfen wurden. Genau hier setzt die Idee von Foodsharing an. Bei der Initiative, die im Dezember 2012 startete und von dem Verein „Foodsharing e.V.“ getragen wird, machen inzwischen mehrere hunderttausend Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit. Einige Dutzend davon auch in Konz.

    Bisher wurden die Lebensmittel zur Weitergabe häufig auf Tischen, die die Foodsaver vor ihre Häuser stellten, ausgelegt. Informiert wurden die übrigen Foodsharer über Nachrichten via WhatsApp, Facebook oder die Seite www.foodsharing.de „Es ist toll, wie schnell viele der Lebensmittel Abnehmer finden“, berichtet Steffi Wageck, die zu den Gründerinnen der Gruppe in Karthaus gehört, begeistert. Um die Situation mit den häufig provisorisch wirkenden Ausgabetischen, die zudem Wind und Wetter ausgesetzt sind zu verbessern, war die Gruppe seit längerem auf der Suche nach einem geeigneten Standort um einen Fair-Teiler aufzustellen. Das ist ein öffentlich zugänglicher Schrank, in dem die Lebensmittel abgelegt werden und der täglich kontrolliert und gereinigt wird. „Mitmachen kann jeder! Dabei ist es sowohl möglich Lebensmittel zu entnehmen als auch Lebensmittel, die man selbst nicht benötigt, die aber noch genießbar sind, in den Schrank zu legen.“, erklärt Mimi Karier aus Karthaus, die ebenfalls zum Team der Foodsaver gehört. Wichtig ist aber, keine Risikonahrungsmittel, die gekühlt werden müssen, in den Schrank zu legen.

    Anfang Februar wurde der Fair-Teiler am DRK-Seniorenzentrum aufgestellt. „Der Standort ist ideal. Der Schrank steht dort einerseits geschützt und ist dennoch günstig mitten in Karthaus gelegen“, erklärt Claudia Willems vom Team der Foodsaver und Mitglied der Feuerwehr Stadt Konz, die den Schrank kostenlos zur Verfügung stellte. Von der Idee Lebensmittel zu retten statt sie wegzuwerfen ist auch René Helbing, Leiter des Seniorenzentrums in Trägerschaft des DRK-Landesverbandes begeistert: „Gerne unterstützen wir die Gruppe bei ihrer tollen und nachhaltigen Initiative. Da es sich auch in unserer Küche nie ganz vermeiden lässt das Lebensmittel über bleiben, bietet der Schrank eine gute Möglichkeit, diese weiter zu geben.“

    Auch der Quartiersmanager Dominik Schnith lobt die Idee und das Engagement: „Als die Gruppe wegen eines Standortes für den Fair-Teiler auf mich zukam, habe ich sofort an den Klosterpark gedacht und den Kontakt zum DRK hergestellt. Das unkomplizierte Planen mit der Gruppe und dem DRK und die Unterstützung beim Aufstellen des Schrankes durch die Feuerwehr Stadt Konz zeigt, dass es in Karthaus ein funktionierendes Netzwerk gibt.“ Erst Ideen zur Einbindung der benachbarten Einrichtungen wie z.B. der Grundschule gibt es ebenfalls bereits.

    Außerdem lädt die Gruppe an jedem vierten Donnerstag im Monat ins Haus der Jugend zur „Küche für alle“ ein. Dort wird dann mit den geretteten Lebensmitteln gemeinsam gekocht und gegessen. Auch beim Stadtteilfest Karthaus am 20. September wird die Gruppe sich mit einem Stand präsentieren.
    Der Fair-Teiler befindet sich neben dem Seiteneingang des DRK-Seniorenzentrums in Richtung Kloster und ist täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet. Wer sich weiter informieren möchte kann dies unter www.foodsharing.de tun. Dort sind auch die Standorte weiterer Fair-Teiler zu finden.


    Stadtteilfest 2020 in Karthaus – Wer macht mit?

    Nach den großen Erfolgen der Stadtteilfeste 2017 und 2018 und nach einem Jahr Pause, findet 2020 die dritte Auflage des Stadtteilfestes in Karthaus statt.

    Als Termin wurde Sonntag, 20. September festgelegt. Das Fest soll wieder in der Karthäuser Straße rund um die evangelische Kirche von 11 – 19 Uhr gefeiert werden. Diesen Termin sollten sich daher schon heute alle im Kalender frei halten.

    Interessierte Einrichtungen, Gruppen und Vereine, die bei dem Fest dabei sein wollen, können sich ab sofort im Stadtteilbüro bei Quartiersmanager Dominik Schnith (Telefon: 06501 9458252 oder Mail: ) melden. Egal ob beim Bühnenprogramm, mit Infoständen oder Angeboten rund um Essen und Trinken – machen Sie mit und seien Sie dabei, wenn die Karthäuser zeigen wie bunt und vielfältig ihr Stadtteil ist!


    Soziale Stadt Konz-Karthaus – Präsenzzeiten des Quartiersmanagers

      Der Quartiersmanager Dominik Schnith ist in der Regel während nachfolgender Präsenzzeiten im Stadtteilbüro in der Karthäuser Straße 64 zu erreichen:

      • Dienstags, Mittwochs und Donnerstags von 10 - 12 Uhr
      • Dienstags und Donnerstags von 16 - 18 Uhr

      Telefonisch erreichbar ist er unter der Rufnummer +49 6501 945 82 52, per Mail unter .
      Aktuelle Informationen rund um das Programm Soziale Stadt und aus dem Stadtteil Karthaus gibt es im Internet unter www.zuhausinkarthaus.de

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