Erreichbarkeit der Konzer Verwaltung und Schließung öffentlicher Einrichtungen

Erreichbarkeit der Konzer Verwaltung und Schließung öffentlicher Einrichtungen Verwaltungsbesuche nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung

Aufgrund der weiter anhaltenden Verbreitung des Coronavirus in Deutschland hat die Verbandsgemeindeverwaltung Konz am Freitag, 13. März, aus Vorsorgegründen entschieden, einen Teil ihrer Einrichtungen ab Montag, 16. März zu schließen. Zudem wird es Einschränkungen bei Dienstleistungen und Servicestellen der Konzer Verwaltung geben.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich vor einem Besuch telefonisch anzumelden. Die Kontaktdaten zu einzelnen Dienstleistungen sind auf der Konzer Webseite unter www.konz.de/mitarbeiter bzw. www.konz.de/leistungen zu finden. Zusätzlich hat die Verwaltung während der sonst üblichen Öffnungszeiten Service-Telefonnummern eingerichtet, an die sich die Bürgerinnen und Bürger wenden können: 

Fachbereiche:
Standesamt                       Tel. 06501 – 83 151
Bürgerservice                   Tel. 06501 – 83 500
VG-Werke                          Tel. 06501 – 83 207
Zentrale                             Tel. 06501 – 83 - 0

Geschlossen werden neben den Bürgereinrichtungen und Bürgerhäusern auch die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, also das Haus der Jugend und das Jugendnetzwerk Konz. Von den Schließungsmaßnahmen betroffen, ist auch die Stadtbibliothek Konz, das Kloster Karthaus und das Saar-Mosel-Bad sowie Sportstätten und Sporthallen. Diese Liste wird gegebenenfalls aktualisiert.

Die Verwaltung dankt für Ihr Verständnis.

FRAGEN & ANTWORTEN

  • WAs ist das Ziel dieser Maßnahme?

    Ziel dieser weitreichenden Vorsichtsmaßnahmen ist es, die Verbreitung des Virus durch das frühzeitige und konsequente Unterbrechen möglicher Infektionsketten einzudämmen.

    Gemeinsam mit der Kreisverwaltung Trier-Saarburg sowie dem zuständigen Gesundheitsamt hat sich die Verbandsgemeindeverwaltung Konz unter Leitung von Bürgermeister Joachim Weber auf ein Bündel präventiver, also vorsorglicher Maßnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürgern sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung verständigt. Diese Maßnahmen dienen dazu, größere Ansammlungen von Menschen zu vermeiden. 

    Menschenansammlungen werden als eine wesentliche Ursache für die Verbreitung des Coronavirus angesehen.  Aus diesem Grund werden u.a. Bürgerhäuser, Sportanlagen, Saar-Mosel-Bad, Stadtbibliothek und kulturelle Einrichtungen wie das Kloster Karthaus geschlossen. Auch die Zugänge zu den Büros und Diensstellen der Verwaltung und den Verbandsgemeindewerken werden für den öffentlichen Publikumsverkehr eingeschränkt.

    Die Bundesregierung und die Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer haben angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland eine Vereinbarung getroffen. Sie beschlossen am Montag, den 16. März Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich. n vorerst geschlossen werden. Der Lebensmittelhandel, Apotheken und Tankstellen werden nicht eingeschränkt.

  • Warum wird der Zugang zur Verwaltung für den allgemeinen Publikumsverlkehr Eingeschränkt?

    Mit diesen Maßnahmen wollen wir auch bei einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus sicherstellen,  dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschützt werden und Verwaltungsdienstleistungen aufrechterhalten bleiben. 

    Die Konzer Verwaltung als auch die Verbandsgemeindewerke Konz bleiben grundsätzlich dienstbereit und stehen schriftlich, telefonisch oder per E-Mail für Anliegen zur Verfügung.

    Persönliche Gespräche erfolgen ausschließlich nach Terminvereinbarung und ausschließlich bei dringenden Anliegen, die keinen Aufschub dulden. 

    Die Verwaltung muss handlungsfähig bleiben.

  • Welche Einrichtungen sind betroffen? wie lange? Was ist mit Vereinstätigkeiten oder privaten Feiern?

    Auch wenn der Krankheitsverlauf in der Mehrzahl leicht verlaufen kann, müssen wir massiv Vorsorge treffen, um die verwundbaren Personengruppen zu schützen. Daher hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz beschlossen, dass alle Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmenden mit Ausnahme des Besuchs von Bildungseinrichtungen ab 16. März 2020, 8.00 Uhr verboten werden. Das gilt zunächst bis Ostern.

    Um diese Maßnahme zu unterstützen, werden bis auf Weiteres neben allen Bürgereinrichtungen und Bürgerhäusern auch die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, also das Haus der Jugend und das Jugendnetzwerk Konz geschlossen. Davon betroffen sind auch alle anderen öffentlichen Einrichtungen betroffen: die Stadtbibliothek Konz, das Kloster Karthaus , das Saar-Mosel-Bad sowie Sportstätten und Sporthallen

    Der Grundsatz dabei: alle nicht erforderlichen soziale Kontakte sollen vermieden werden. Daher betrifft die Schließung der öffentlichen Einrichtungen auch alle privat geplanten Feierlichkeiten oder Vereinstätigkeiten - wie z.B. Musikvereinsproben. Wir danken für Ihr Verständnis.

  • Bund und Länder haben am 16. März weitere Maßnahmen beschlossen . Welche sind das?

    Was bleibt geöffnet?

    • Ausdrücklich nicht geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel. Auch Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken, Lieferdienste, Poststellen und weitere Einrichtungen sollen geöffnet bleiben. Dies erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, außerdem soll der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden. 
      Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. 

    • Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

    Was ist zu schließen?

    • Für den Publikumsverkehr zu schließen sind nach der Vereinbarung von Bund und Ländern Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Darüber hinaus sollen Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen) den Betrieb einstellen. 

    • Auch Sporteinrichtungen, Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder, Spielplätze und sonstige Einzelhandel-Verkaufsstellen sind betroffen. 

    Welche sonstigen Beschränkungen gelten?

    • Restaurants sollen spätestens um 18 Uhr geschlossen werden. Es gelten Auflagen, um das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische oder eine Reglementierung der Besucherzahl. Übernachtungsangebote dürfen nicht mehr zu touristischen Zwecken verwendet werden. Besuche unter anderem in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollen beschänkt werden.

  • Was ist mit SChulen und Kitas?

    Ab Montag, den 16.3.2020, bleiben die Schulen und Kindergärten bis zum Ende der rheinland-pfälzischen Osterferien am 17. April 2020 für einen regulären Betrieb geschlossen. Eine Notbetreuung wird vor Ort ermöglicht.

    Diese Zeit sind keine verlängerten Osterferien, sondern weiterhin Schulzeit, in der alternative Unterrichtsangebote zur Verfügung gestellt werden. Schülerinnen und Schüler in der Notfallbetreuung erhalten ein an die Situation angepasstes pädagogisches Angebot. Schülerinnen und Schüler, die zu Hause bleiben, erhalten von ihrer Schule differenzierte Lern- und Unterrichtsmaterialien.

    Für Kinder, bei denen Bedarf für eine Betreuung besteht, wird eine Notfallbetreuung eingerichtet. Die Notfallbetreuung wird an allen Schulen sichergestellt, die nicht durch Einzelverfügung geschlossen wurden. Gleiches gilt für den Bereich der KiTas.

    Sollten von Ihnen beide Elternteile berufstätig sein, kann Ihr Kind in eine Notbetreuungsgruppe aufgenommen werden. In diesem Falle, bitten wir um Vorlage des Arbeitgebers von beiden Elternteilen, dass Sie unabkömmlich sind und in der Firma arbeiten müssen. Für Alleinerziehende gilt natürlich die gleiche Regelung.

    Je weniger Kinder in der Schule sind, um so wahrscheinlicher sind Nichtansteckungen. Denken Sie auch an die Gesundheit Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Von daher gilt: Bitte alle Möglichkeiten einer außerschulischen Betreuung prüfen und wahrnehmen.

    Sollte es unvermeidlich sein, dass Ihr Kind in der Schule betreut werden muss, wird um Einhaltung wichtiger Hygienemaßnahmen gebeten. Die Kinder sind frisch gekleidet und gewaschen zur Betreuung abzugeben. Sollte festgestellt werden, dass einfache Standards nicht eingehalten werden, wird das Kind nicht aufgenommen! 

    Regelung für Ganztagskinder in der Betreuung in der Schule:
    Es wird kein Mittagessen angeboten. Bitte geben Sie Ihrem Kind ausreichend Verpflegung und Getränke mit. Freitags kann nur eine Betreuung bis 13 Uhr angeboten werden.

    Am Montag, 16.3.2020, wird an allen Schulen des Landes eine Dienstbesprechung zur Organisation des Notbetriebs durchgeführt. Ein Hinweis zu den zu besprechenden Punkten wird von der Schulaufsicht unterstützend zur Verfügung gestellt. Lehrkräfte, insbesondere die aktuell nicht in der Notfallbetreuung eingesetzt werden, sind für die Organisation von Lernmaterialien verantwortlich. 

    Verpflegung Kindertagesstätte:

    Mittagessen wird wie gewohnt angeboten.

    Notbetreuung

    Für Kinder, bei denen Bedarf für eine Betreuung besteht, wird eine Notfallbetreuung eingerichtet. Die Notfallbetreuung wird an allen Schulen sichergestellt, die nicht durch Einzelverfügung geschlossen wurden. Gleiches gilt für den Bereich der KiTas.

    Die Notbetreuung richtet sich vor allem an Berufsgruppen, deren Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Staates und der Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, wie z. B. 

    Angehörige von Gesundheits- und Pflegeberufen, Polizei, Justiz und Justizvollzugsanstalten, Feuerwehr, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Angestellte von Energie- und Wasserversorgung.

    Außerdem berufstätige Alleinerziehende, die keine andere Betreuungslösung haben. Wir gehen davon aus, dass verantwortungsvoll gehandelt wird.

    Weitere Informationen:

    Ausführliche und aktuelle Informationen bzgl. der Schließung der Schulen finden Sie auf der Webseite der ADD Trier.

    Ausführliche und aktuelle Informationen bzgl. der Schließung der Kindertagesstätten finden Sie auf der Webseite des Landesjugendamtes.

  • Welche Informationsquellen sind zuverlässig? (Umgang mit Gerüchten, Fake-News)

    Aktuell kursiert eine Reihe digitaler Kettenbriefe mit alternativen Fakten und umstrittenen Tipps rund ums Coronavirus. Vieles, was dort verbreitet wird, entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Sie können mithelfen und die Verbreitung solcher Falschnachrichten stoppen, indem Sie diese NICHT an Freunde weiterleiten.  

    Vertrauenswürdige Informationen finden Sie beim Robert Koch Institut, bei der WHO oder auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums

  • Was sollte beim Einkaufen berücksichtigt werden?

    Infolge der Verunsicherung durch die Coronavirus-Krise stellen Supermärkte eine deutlich erhöhte Nachfrage fest. Das betrifft vor allem Trockenlebensmittel wie Nudeln und Reis sowie Konserven und Drogerieartikel. In Deutschland haben wir aktuell keine Versorgungsengpässe.  Die Hersteller liefern weiterhin und die Regale werden zügig nachgefüllt. 

    Zwar können Bilder von leeren Supermarktregalen Versorgungsengpässe suggerieren. Die gibt es aber nicht. Es muss keiner befürchten, in nächster Zeit in einen Mangel von Bedarfsgegenständen zu kommen. Gerade mit Blick auf die jetzige Situation ist nicht nur die Solidarität der Verbraucher untereinander gefragt, sondern Maß und Mitte. Wichtig ist jetzt nur das zu lagern, was auch normalerweise im Alltag genutzt und verbraucht werden kann, um nicht Lebensmittel und wichtige Ressourcen zu verschwenden.

    Auch beim Einkauf sind die Abstandregeln (1-2 Meter) einzuhalten.

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