Interkulturelles Frühstück zum Frauentag

Interkulturelles Frühstück zum Frauentag

Anlässlich des Weltfrauentags hatte die Migrationsbeauftragte des Kreises Trier-Saarburg, Gisela Krämer, am 08. März 2019 wieder zu einem gemeinsamen Frühstück mit internationalen Gerichten in den Konzer-Doktor-Bürgersaal in Konz eingeladen.  Mehr als 60 Frauen, aber auch einige Männer, aus vielen unterschiedlichen Nationen waren zum Frühstück gekommen. Viele Teilnehmerinnen hatten etwas Landestypisches für das „Internationale Frauenfrühstück“ mitgebracht. 

Gisela Krämer, die das Frühstück gemeinsam mit den interkulturellen Fachkräften Gamze Michels (Kindertagesstätte Lorenz-Kellner) und Isad Eweich (Kindertagesstätte Arche Noah), organisierte, freute sich sehr. Als Gäste begrüßte Gisela Krämer Joachim Weber, Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Konz, Helmut Reis, Beigeordneter des Kreises Trier-Saarburg, Iris Molter-Abel, Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Konz, sowie Anne Hennen, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Trier-Saarburg.

„In Konz haben wir ein gutes und friedliches Miteinander und Zusammenleben zwischen Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen. Ich bin froh darüber, dass wir den Frauentag in guter Tradition wieder mit unserem interkulturellen Frühstück verbinden“, so Joachim Weber in seiner Begrüßung. Er wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf mit vielen guten Gesprächen und dankte den Initiatoren und Organisatorinnen für ihren Einsatz. Auch Herr Reis schloss sich diesen Wünschen an und freute sich über die Vielfalt an vertretenen Nationen bei dieser Veranstaltung.

Die Konzer Gleichstellungsbeauftragte, Iris Molter-Abel, gab einen Einblick in die Geschichte des Weltfrauentages und nachweislichen Errungenschaften; spannte aber auch den Bogen zu tagesaktueller Ungleichheit. Unterstützt wurde sie dabei von Frau Nadji, die einen spannenden Einblick in das Leben und die dortige Situation der Frauen im Iran gab.

Nach den Begrüßungen genossen alle die internationalen Köstlichkeiten zum Frühstück. Die Frauen hatten sich viel zu erzählen.  Es war ein Ort der Zusammenkunft und des Wiedersehens. Alle erlebten miteinander einen schönen und geselligen Vormittag.

Hintergrundinformation – Frauentag:

Seit mehr als 100 Jahren findet am 8. März weltweit der Internationale Frauentag statt. An diesem Tag erinnern Frauen und Männer daran, dass Frauen in vielen Bereichen und insbesondere in der Arbeitswelt noch nicht gleichberechtigt sind. Erfunden hat den Tag Clara Zetkin geborene Eißner (1857-1933), aus dem Ort Wiederau im heutigen Bundesland Sachsen. Sie forderte damals keine Sonderrechte, sondern ganz einfach Menschenrechte für Frauen und Männer. Was Männern erlaubt war, das sollte auch für Frauen gelten.

Zum ersten Mal demonstrierten Frauen am Frauentag im Jahr 1911 in Deutschland, Österreich und in der Schweiz für ihre Rechte. Sie forderten damals, dass Frauen endlich wählen und in der Politik mitentscheiden dürfen. Bis dahin durften sie das in kaum einem europäischen Land. In dem Punkt hat sich immerhin schon einiges verbessert. Der Welttag der Frauen bleibt aber besonders wichtig da immer noch an vielen Orten der Welt Frauen gegenüber Männern benachteiligt werden. So z.B. dürfen Frauen in manchen Ländern nicht Auto fahren oder wählen.

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