"In 72 Stunden die Welt ein Stückchen besser machen“

„In 72 Stunden die Welt ein Stückchen besser machen“ Ministerpräsidentin Dreyer und Bürgermeister Weber zu Besuch in Niedermennig

Vom 23. bis 26. Mai 2019 haben der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seine Verbände zum vierten Mal die Sozialaktion „72-Stunden“ durchgeführt. Bei dieser Aktion engagieren sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene 72 Stunden lang eigenverantwortlich und selbstorganisiert in einem sozialen Projekt. In ganz Rheinland-Pfalz beteiligten sich dieses Mal rund 7.140 Kinder und Jugendliche in mehr als 280 Ortsgruppen. In der Verbandsgemeinde Konz machten die Jungendgruppen aus Konz-Niedermennig, Könen, Wasserliesch und Temmels mit.

Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Grundgesetzes sollten die Konzer Jugendlichen sich kreativ mit den Themen Grundgesetz und Demokratie auseinandersetzen. Folgende Aufgaben hatten sie in diesem Zusammenhang innerhalb von 3 Tagen zu erledigen:

  1. Gestaltung einer Demokratiebank im Ort,
  2. Gestaltung einer Infotafel
  3. Organisation eines kleinen Abschlussfestes

Am Freitag, den 24. Mai besuchten dazu Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Bürgermeister Joachim Weber, Beigeordneter Guido Wacht und Ortsvorsteher Dieter Klever die Jugendgruppe „Tälchen“ in Niedermennig. Sie diskutierten mit der Tälchen-Jugend wie Minderjährige an der Gestaltung von lebendiger Demokratie teilhaben können und welche Themen ihnen wirklich wichtig sind.

„Politik bedeutet sich einmischen und mitentscheiden. Das geht schon in der Schule los, z.B. in der Schülervertretung. Es geht darum, etwas zu verändern – im Großen wie im Kleinen“, so Dreyer. Dass die Meinung und der Einsatz eines jeden Einzelnen zählt, machte Dreyer an einem Beispiel deutlich: „Die Juristin und Politikerin Elisabeth Selbert war vor 70 Jahren maßgeblich daran beteiligt, dass es den Artikel 3, Absatz 2 im Grundgesetz gibt: Männer und Frauen sind gleichberechtigt. In dieser Zeit stieß sie damit nicht überall auf Zustimmung. Aber sie kämpfte dafür und mobilisierte auch viele andere Männer und Frauen“, sagte Dreyer und ergänzte: „Wie schlau die Mütter und Väter des Grundgesetzes waren, zeigt sich ja bereits am allerersten Satz: Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Die fertige Bank – ein Werkstück, das Kunst mit Politik verbindet und zugleich für jedermann zugänglich ist – ist seit Sonntag vor dem Jugendraum in Niedermennig zu bestaunen.

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