Flöte und Horn treffen Klaviertrio

    Flöte und Horn treffen Klaviertrio - Werke von Wolfgang Amadeus Mozart

    In einem besonderen Kammermusikkonzert am Sonntag, 18. Februar 2018, 11 Uhr, im Festsaal Kloster Karthaus Konz widmen sich die Mitglieder des juval musikensembles um die Flötistin Carolina Hernández und den Hornisten Stephan Kröger dem Genie Wolfgang Amadeus Mozart.

    Flötistin Carolina Hernández und den Hornisten Stephan Kröger (Quelle: juval musikensembles)

    Carolina Hernández stammt aus Pamplona (Kolumbien), wo sie bereits im Alter von 6 Jahren ihre musikalische Förderung erhielt. Nach zahlreichen Preisen, Auszeichnungen und Auslandsaufenthalten mit verschiedenen Orchestern, studierte sie Musik am renommierten Konservatorium der Nationaluniversität in Bogotá und setzte dies im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main fort.

    Stephan Kröger stammt aus Trier und erhielt dort seinen ersten Klavier- und Hornunterricht. Er besuchte das Konservatorium der Stadt Luxemburg und studierte am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Er schloss sein Studium dort mit dem Master of Music ab. Stephan Kröger spielte in verschiedenen Orchestern des In- und Auslands.

    Die in Eriwan (Armenien) geborene Pianistin Diana Sahakyan spielt seit ihrem 7. Lebensjahr Klavier. Bereits mit 13 Jahren gab sie ihr Debüt als Solistin mit Orchester und studierte zunächst am staatlichen Konservatorium Komitas. 2009 erhielt sie ihr Diplom als Konzert-pianistin. Seitdem studiert sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und setzt ihr Studium nun im Studiengang Konzertexamen an gleicher Stelle fort.

    Yasuka Morizono stammt aus Yokohama (Japan) und studiert seit ihrem Abschluss in Japan an der Musikhochschule Würzburg. Als Preisträgerin des Deutschen Musikinstrumenten-fonds spielt Yasuka Morizono eine Violine von Carlo Ferdinando Landolfi (Mailand ca. 1760-1770). Eine treuhänderische Leihgabe aus Familienbesitz. Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Konzerthaus Orchester Berlin und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

    Andreas Schmalhofer erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von 5 Jahren. Er studierte an der Hochschule für Musik Stuttgart, an der Musikhochschule Freiburg und mittlerweile am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Er gewann zahlreiche Preise u.a. den Deutschen Klassikpreis des WDR und debütierte als 17-jähriger mit der Rumänischen Staatsphilharmonie Bacau. Er spielt auf einem Violoncello von Giovanni Grancino aus dem Jahre 1707.

    Auf dem Programm der Matinée stehen neben zwei späten Hornkonzerten von W.A. Mozart (Nr. 3 Es-Dur und Nr. 1 D-Dur) die Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte sowie eine seiner letzten und populärsten Sinfonien, Nr. 40 g-Moll. Die Version für ein Quartett bestehend aus Flöte, Violine, Cello und Klavier stammt von dem nicht unbekannten Haydn-Nachfolger Johann Nepomuk Hummel. Dieser war in seiner Jugend als sein Schüler in Mozarts Haus aufgenommen worden und bearbeitete mehrere seiner Sinfonien und Ouvertüren für eben diese besondere Besetzung. Ergänzend erklingen zwei seiner Hornkonzerte in einer Version des amerikanischen Komponisten und Hornisten Robert Patterson für Horn und Klaviertrio. Entstanden 1787 sowie im Jahr seines Todes 1791 - und zum Teil erstaunlicher Weise sogar noch danach … - dokumentieren sie neben den oft verwirrenden Pfaden der Musikgeschichtsschreibung auch das Altern des Hornisten Joseph Leutgeb, einem väterlichen Freund, für den Mozart alle seine Hornkonzerte schrieb. 

    Eintritt: 12 €, Schüler/Studenten: 10 €.

    Karten: 
    Buchhandlung Kolibri; Am Markt 16, Konz, Saar-Obermosel-Touristik in Konz und Saarburg, Bürgerbüro des Rathauses, im Internet unter www.ticket-regional.de/vvk sowie an der Tageskasse.