Blindgänger in Konz gefunden

    ENTWARNUNG! 
    DIE BOMBE WURDE AM SONNTAG, 28. OKTOBER 2018 ERFOLREICH VOM KAMPFMITTELRÄUMDIENST ENTSCHÄRFT. NACHBERICHTERSTATTUNG FOLGT IN KÜRZE.

    Bei Bauarbeiten wurde am Mittwoch, 24. Oktober 2018  am Stellwerk Konz Mitte eine 1.000-Pfund schwere Bombe gefunden. Von der Bombe geht keine unmittelbare Gefahr aus, sie wird bis zu ihrer erfolgreichen Entschärfung am Sonntag, 28. Oktober 2018 von der Bundespolizei bewacht. 

    Auf diesen Seiten finden Sie alle wichtigen Informationen bzgl. des Bombenfundes und der damit verbundenen Evakuierung.

    HINWEIS:
    Damit wir Anrufe besorgter Bürgerinnen und Bürger schneller entgegen nehmen können, haben wir noch ein weiteres Bürgertelefon für Sie eingerichtet. Nun stehen Ihnen folgende Rufnummern für telefonische Anfragen zur Verfügung:

    06501 / 83 - 211 und 06501 / 83 - 210


    Hier weitere wichtige Informationen rund um das Thema Evakuierung der Stadt Konz: 

    • Evakuierung – Was heißt das?

      Infolge einer konkreten Gefahrensituation kommt es zur Evakuierung. Das bedeutet, alle Personen, die sich im gefährdeten Gebiet aufhalten, müssen dieses Gebiet verlassen. Umgekehrt kommt auch niemand in das betreffende Gebiet hinein. Die Evakuierung dient Ihrer Sicherheit und gilt vorübergehend bis zu einer Gefahrenabwehr und Entwarnung.

    • Muss ich den Einsatzkräften Folge leisten?

      Den Anweisungen der an der Evakuierung beteiligten Einsatzkräften ist Folge zu leisten. Deren Aufgabe ist es, die festgelegte Gefahrenzone zügig zu räumen. Alle Verantwortlichen sind bemüht, die Evakuierungszeit so kurz wie möglich zu halten.

    • Wo kann ich erfahren, ob sich mein Haus, meine Wohnung oder mein Arbeitsplatz in der zur Evakuierung vorgesehenen Zone befindet?

      HIER haben wir eine Karte mit dem Evakuierungsbereich sowie eine Liste der betroffenen Straßen samt Hausnummern veröffentlicht. Befindet sich Ihre Wohnung oder Arbeitsplatz innerhalb des markierten Bereichs, sind Sie von der Evakuierung betroffen. Zusätzlich werden wir alle betroffenen Haushalte über Handzetteleinwurf in die Briefkästen direkt informieren. Die Sperrgrenze ist Hausgenau. Häuser im Sperrbereich sind zu evakuieren! 

    • Wohin soll ich im Evakuierungsfall?

      Individuelle Unterkunft:

      Bitte prüfen Sie im eigenen Interesse zuerst, ob Sie individuell eine Unterkunft außerhalb des Evakuierungsbereiches finden können. Infrage kommen zum Beispiel Verwandte, Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen. Auch ein Gartengrundstück bietet sich möglicherweise an. Es steht Ihnen zudem frei, auf eigene Rechnung ein Hotel oder eine Pension zu nutzen. 

      Offizielle Notunterkunft:

      Haben Sie keine Möglichkeit, sich individuell eine vorübergehende Beherbergung zu organisieren, dann steht Ihnen die offizielle Notunterkunft am Schulzentrum Konz in der Fest- und Sporthalle des Gymnasiums offen.

      Diese Notunterkunft wird am Sonntagmorgen ab 09:00 Uhr geöffnet sein.  Am Schulzentrum stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Zusätzlich wird ein Buspendelverkehr aus der Innenstadt zum Schulzentrum für Sonntagmorgen eingerichtet.

      In der Notunterkunft sind Sie vor Witterungseinflüssen geschützt, finden Sanitärbereiche vor und können sich an Ansprechpartner der Einsatzleitung wenden. Die Notunterkünfte sind ein Angebot. Sie sind nicht zur Nutzung verpflichtet. In der Notunterkunft werden wir auch für die Verpflegung sorgen. Getränke und Nahrung werden ausgegeben. Sofern Sie spezielle Nahrung benötigen, bringen Sie diese bitte mit.

      Informationen über den Buspendelverkehr, der zwischen 9:00 und 11:30 Uhr verkehrt,  finden SIe  HIER  

    • Bis wann muss ich den Evakuierungsbereich verlassen haben?

      Sie müssen den Evakuierungsbereich bis spätestens Sonntag, den 28. Oktober 2018, 11:00 Uhr verlassen haben. Sinnvoll ist es, sich frühzeitig aufzumachen. Wir zählen hier auf den gesunden Menschenverstand der Bürger. Wer die Maßnahmen aufhält, verzögert damit die Ereignisse für alle (mehr als 6.500) Betroffenen.

    • Muss ich mich selbstständig aus der Evakuierungszone begeben?

      Grundsätzlich ja.

      Wie Sie das Evakuierungsgebiet verlassen, ist Ihnen freigestellt. Sie können also zu Fuß gehen, mit Ihrem Fahrrad oder Ihrem Kraftfahrzeug fahren. Wollen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, sollten Sie infolge der Einsatzlage mit Änderungen im Fahrplan oder in der Streckenführung rechnen. Informationen erhalten Sie direkt beim Anbieter. Auch TAXI Unternehmen dürfen den Sperrbereich nach 9 Uhr nicht mehr befahren. 

      Für Personen, die die Notunterkunft (s.S. Frage 4) erreichen wollen, wird zusätzlich ein Buspendelverkehr aus der Innenstadt zur Notunterkunft am Schulzentrum für Sonntagmorgen eingerichtet. Informationen über den Buspendelverkehr, der zwischen 9:00 und 11:30 Uhr verkehrt,  finden Sie HIER .

      Sollten Sie Angehörige oder Bekannte abholen, bitten wir sie frühzeitig in die Evakuierungszone einzufahren. Die Zufahrtsstraßen nach Konz werden ab 09:00 Uhr gesperrt.

      Pflege- oder hilfebedürftige Personen, die den Gefahrenbereich nicht selbständig verlassen können und Unterstützung bei der Evakuierung benötigen, sollten sich frühzeitig (!) an den Kreisbereitschaftsleiter des DRK Mike Matthias unter der Telefonnummer 0176 / 246 44 960 wenden.

    • Wie kann ich mich über den aktuellen Stand zu den Maßnahmen auf dem Laufenden halten?

      Achten Sie auf Nachrichten in den Medien und auf Veröffentlichungen im Internet, z.B.

      Antworten auf Ihre Fragen gibt es auch am Bürgertelefon der Verbandsgemeindeverwaltung Konz unter den Rufnummern 06501 / 83-211 oder 06501 / 83--210. Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Fragen am Freitag und Samstag von 08:00 bis 20:00 Uhr sowie am Sonntag von 08:00 Uhr bis zur Entwarnung an das Bürgertelefon wenden. Berücksichtigen Sie bitte, dass die Einsatzlage komplex ist, sich Änderungen ergeben können sowie das Einsatzende und damit der Zeitpunkt Ihrer Rückkehr in Ihr Haus oder Ihre Wohnung meist nur geschätzt werden kann. 

      Über die Medien und auch direkt in der Notunterkunft erfahren Evakuierte auch, wann Sie wieder nach Hause zurückkehren können.

    • Wann darf ich zurück in mein Haus, meine Wohnung oder an meinen Arbeitsplatz?

      Sobald Feuerwehr und Polizei darüber informieren, dass die Evakuierung aufgehoben ist, können Sie zurück in ihr Haus/Ihre Wohnung bzw. an Ihren Arbeitsplatz. Das Ende der Sperrung wird über Lautsprecheransagen, die Medien und Information auf www.konz.de bekannt gegeben.

    • Darf man auf eigene Gefahr Zuhause oder am Arbeitsplatz bleiben?

      Nein! Es gibt eine städtische Allgemeinverfügung, die besagt, dass die gesamte Evakuierungszone geräumt werden muss. Im Zweifelsfall sind die Polizeibeamten ermächtigt, Häuser/Wohnungen unter Einsatz von unmittelbarem Zwang zu räumen.

    • Was soll ich für eine Evakuierung einpacken?

      Bitte nehmen Sie wichtige persönliche Dokumente, wie zum Beispiel Personalausweis, Führerschein, Krankenkassenkarte oder medizinische Unterlagen mit. Auch wichtige Medikamente sollten unbedingt eingepackt werden. Denken Sie auch an Verpflegung (Babynahrung) und geeignete Kleidung, da die Sperrung der Evakuierungszone einige Stunden dauern wird. Denken Sie bitte auch an Beschäftigungsmaterial, wie Zeitschriften, Bücher, Spiele, Radio oder Musikplayer mit Kopfhörern; für Kinder zusätzlich Kuscheltier, Kissen, Spiele, Bücher und eventuell Süßigkeiten.

    • Wie wird sichergestellt, dass sich während der Evakuierung niemand in der Schutzzone aufhält?

      Nach offiziellem Abschluss der Evakuierung wird von der Feuerwehr und der Polizei noch einmal überprüft, ob auch wirklich niemand zurückgeblieben ist – und zwar sowohl personell als auch mit technischen Hilfsmitteln (u.a. ein Hubschrauber). 

    • Was ist mit im Sperrgebiet betroffenen Alten- und Pflegeheimen?

      Die Evakuierung der Einrichtungen ist gewährleistet; u.a. mit Hilfe der Organisationen DRK, Malteser, THW.

    • Wo kann man sich melden, wenn man bettlägerig oder mobilitätseingeschränkt ist und sich nicht alleine aus der Evakuierungszone begeben kann?

      Pflege- oder hilfebedürftige Personen, die den Gefahrenbereich nicht selbständig verlassen können und Unterstützung bei der Evakuierung benötigen, sollten sich frühzeitig tagsüber an den Kreisbereitschaftsleiter des DRK Mike Matthias unter der Telefonnummer 0176 / 246 44 960 wenden.

    • Was mache ich mit meinem Haustier während der Evakuierung?

      Laut Ordnungsamt ist es möglich, Haustiere daheim zu lassen. Wenn Sie Haustiere haben, versorgen Sie diese bevor Sie das Haus/die Wohnung verlassen ausreichend. Nehmen Sie sie nur mit, wenn der Verbleib in den nächsten Stunden in der Wohnung nicht möglich ist.

      Problematisch wird es u. U. nur wenn sich die Maßnahmen länger als geplant dauern. Sie können dann nicht zu Ihrem Tier um es zu verpflegen o.ä.

      Das Tierheim Trier (0171/376 7326, ) bietet an, dass Tierhalter ihre Tiere im Tierheim Trier in geeigneten Transportboxen „zwischenparken“ können. Es wird eine Vorlaufzeit von 2-3 Stunden benötigt. Tierhalter sollen sich mit dem Tierheim direkt in Verbindung setzen.

    • Warum kann es zu Verzögerungen des Entschärfungsbeginns kommen?

      Zu Verzögerungen kann es kommen, wenn die Evakuierungszone nicht planmäßig bis 13:00 Uhr geräumt ist. Bitte helfen Sie alle mit und verlassen den Bereich rechtzeitig.

    • Gibt es einen genauen Zeitplan?

      Die vorläufige Planung sieht derzeit folgendermaßen aus

      -          09:00 – 11:00 Uhr      Evakuierung
      -          11:00 – 13:00 Uhr      Kontrolle: Areal MUSS menschenleer sein
      -          ab 13:00 Uhr              Entschärfung der Weltkriegsbombe
      -          nach Entschärfung:    Rückkehr

      Es kann jederzeit zu Änderungen kommen. Wie Sie sich auf den aktuellen Stand zu den Maßnahmen auf dem Laufenden halten können, entnehmen Sie bitte der Frage "Wie kann ich mich über den aktuellen Stand zu den Maßnahmen auf dem Laufenden halten?"

    • Warum Sonntag, warum so früh morgens?

      Die Größe und Sprengkraft der Bombe bedingt den großen Evakuierungsradius – und die Entschärfung dauert entsprechend lange. Wir hoffen, dass gegen frühen Abend alle Bürger wieder in ihren Häusern/Wohnungen sein können. Eine solche Maßnahme an einem Werktag durchzuführen wäre eine viel größere Herausforderung für alle Beteiligten und Betroffenen.

    • Werden die Versorgungsleitungen (Wasser, Strom und Gas) abgestellt?

      Nein - die Versorgungsunternehmen stellen keine Versorgungsleistungen ein.

    • Wie habe ich meine Wohnung zu verlassen? Wie sichere ich meine Wohnung?

      Achten Sie darauf, dass Licht und Geräte, wie Radio und Fernseher, ausgeschaltet sind. Schließen Sie die Fenster. Bitte lassen Sie zudem die Rollläden herunter und schließen die Eingangstüren ab. Die Infrastruktur der Wohnungen (Strom, Gas Wasser) kann in Normalbetreib verbleiben. Verlassen Sie die Wohnung „urlaubsreif“.

      Wenn Sie Haustiere haben, versorgen Sie diese zuvor ausreichend. Nehmen Sie sie nur mit, wenn der Verbleib in den nächsten Stunden in der Wohnung nicht möglich ist (s.S. auch Frage #14 "Was mache ich mit meinem Haustier während der Evakuierung?").

      Die Polizei ist mit einem gewaltigen Kräfteeinsatz vor Ort und stellt sicher, dass keine Personen sich in dem Bereich aufhalten, bei etwaigen Feststellungen werden die Personen entfernt. Ein Helikopter ist auch in der Luft, um dies sicherzustellen.

    • Wo gibt es barrierefreie Information?

      Das Bürgertelefon unter der Nummern 06501 83 - 211 oder 06501 / 83-210 ist für diese Zwecke auch nutzbar.

    • Welche Gefahr geht von Bombenblindgängern aus?

      Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg stellen auch sieben Jahrzehnte nach Kriegsende noch eine erhebliche Gefahr dar. Viele liegen noch unentdeckt im Boden und werden z.B. im Rahmen von Sondierungen für Baustellen oder bei Bauarbeiten gefunden. Die Sprengkörper von Bombenblindgängern sind immer noch intakt und daher genauso gefährlich wie zu Zeiten des Krieges. Zum Teil werden sie durch die Alterung immer empfindlicher und äußere Einflüsse wie Erschütterungen, Lageänderungen oder Temperaturschwankungen können dazu führen, dass sie explodieren. Dies ist ein Risiko, das nicht unterschätzt werden darf.

    • Wie erfahre ich vom Ende der Evakuierung?

      Wie lange der Kampfmittelräumdienst für den Einsatz benötigt, kann im Vorfeld nicht gesagt werden. Sie müssen sich unter Umständen auf einen mehrstündigen Aufenthalt außerhalb Ihrer Wohnung einstellen. Die Rückkehr ist möglich, wenn die Entschärfung planmäßig und vollständig vollzogen ist.

      Vom Ende der Evakuierung erfahren Sie über die Nachrichten in den Medien, Veröffentlichungen im Internet, das Bürgertelefon oder von den Einsatzkräften vor Ort. Dann werden Straßensperrungen aufgehoben und das Areal wieder für alle Bewohner zugänglich.

    •  Was wenn die Entschärfung nicht gutgeht?

      Wir gehen fest davon aus, dass die Bombe planmäßig entschärft wird. Im unwahrscheinlichen Fall, dass doch etwas passieren sollte, sind alle Sicherheitskräfte vorbereitet. Der Sachschaden kann hoch sein; Personenschaden haben wir dann durch die Evakuierung verhindert.

    • Besteht für mich eine Meldepflicht?

      Beim Verlassen des Evakuierungsgebietes sind Sie nicht verpflichtet, sich behördlich zu melden. Sie können sich außerhalb des gesperrten Areals frei bewegen. Kehren Sie jedoch nicht in den Evakuierungsbereich vor dessen Freigabe zurück. Um Suchanfragen besorgter Angehöriger zu vermeiden, sollten Sie diese möglichst zügig über Ihre Situation in Kenntnis setzen.

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