KlimaschutzInitiative der Stadt und VG Konz

    Im Rahmen einer aktuellen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung sollen die Treibhausgase und CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 um bis zu 40 % gesenkt werden. Ziel dieser zukunftsweisenden Initiative ist es, die Schadstoffemissionen in Deutschland unter das Niveau von 1990 abzusenken. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung bereits ab Mitte 2008, für die Erstellung kommunaler Klimaschutzkonzepte, ein Förderprogramm aufgelegt. Die Zuschüsse können Städte und Kommunen für professionelle externe Dienstleister einsetzen, die die begleitenden Beratungen zur Umsetzung von Maßnahmen zur Klimaschonung in sozialen und öffentlichen Institutionen wirksam durchführen.

    Durch die in den Jahren 2012 und 2013 umgesetzten energieeffizienten Maßnahmen (im Bereich Heizung und Beleuchtung) in den Gebäuden der Stadt Konz, der Verbandsgemeinde Konz und den Ortsgemeinden, konnte bislang eine CO2-Einsparung von jährlich ca. 210 Tonnen erreicht werden.

    Weitere Informationen zur Klimaschutzinitiative finden Sie im Internet unter: www.klimaschutz.de 

    Anschlussvorhaben zur Umsetzung des Klimaschutz-Teilkonzeptes

    Die Verbandsgemeinde Konz hatte in Kooperation mit allen ihren Gemeinden ein Teilkonzept zum Klimaschutz für insgesamt 107 Gebäude mit einer Gesamtgebäudefläche von ca. 93.300 m² in dem Zeitraum vom 01.06.2009 bis 31.03.2010 erstellen lassen. Dieses Konzept war Grundlage für die Realisierung von baulichen und nutzerspezifischen Maßnahmen und auch Grundlage für den Aufbau eines Klimaschutzmanagements. 

    Die baulichen Maßnahmen wurden untergliedert in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Maßnahmen. Der Untersuchungsbericht umfasste die Elektrizität, wie Heizung, Lüftung und Klima.  Kurz- und mittelfristige Maßnahmen wurden in den Jahren 2012 bis 2013 zum großen Teil durchgeführt mit einer CO2-Emissionsminderung von jährlich rund 191 Tonnen.  Zur unterstützenden Begleitung und fachlichen Umsetzung wurde mit Förderung aus Bundesmitteln für den Zeitraum vom 01.02.2012 bis 31.01.2014 ein Klimaschutzmanager eingestellt.  

    Im Zusammenhang mit der erfolgten Umsetzung wesentlicher Maßnahmen des Teilkonzeptes hatte sich gezeigt, das zusätzliche, das Konzept ergänzende Maßnahmen sinnvoll und effizient wären (u. a. Beleuchtungssteuerungen, Zählerfernablesungen im Energiecontrolling). Weiterhin waren aus dem Teilkonzept noch restliche Maßnahmen umzusetzen, für die bisher keine Haushaltsmittel bereit gestellt werden konnten. 

    Die Anschlussmaßnahme wurde in der Zeit vom 01.06.2014 bis 31.05.2015 mit erneuter Förderung aus Bundesmitteln aus der Klimaschutzinitiative durchgeführt.

    Nach Umsetzung beträgt die CO2-Einsparung ca. 100 Tonnen jährlich.

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