Sicherer Schulweg

    Die Stadt und Verbandsgemeinde Konz erstellen eine Konzeption zur Erhöhung der Schulwegesicherheit. Je nach Lage der Grundschule und Wohnorte der Kinder im Schulbezirk führt der Schulweg zum Teil an stark befahren Straßen entlang oder muss diese kreuzen. Der Startschuss zu dem Projekt fiel am 15. Mai 2008 im Kloster Karthaus. Hier wurden die Schulleiter und Elternbeiräte der Grundschulen über das Prinzip der Schulwegesicherung informiert.

    Die Erhöhung der Schulwegesicherheit ist nur ein Baustein von vielen im Rahmen einer Gesamtkonzeption auf dem Weg zu einer familienfreundlichen Stadt und Verbandsgemeinde darstellt. Viele Schritte in diese Richtung wurden schon unternommen und werden folgen (z.B. Planungs- und Modellbauwerkstatt Spielplatz Roscheid und Tawern, Kinderstadtplan).

    Ein wesentlicher Bestandteil für die Erstellung der Konzeption zur Erhöhung der Schulwegesicherheit ist die Zusammenarbeit mit den Kindern und Schulen. So soll z.B. die Bestandsaufnahme (gefährliche Kreuzungen, unübersichtliche Stellen, Ampel und Zebrastreifen etc.) mit den Kindern gemeinsam erfolgen. Wie die Arbeiten für die Konzeption angegangen werden, richtet sich individuell nach der betroffenen Grundschule. Die Kinder können z.B. über Projektwochen eingebunden werden, ihren Weg in Pläne eintragen oder Aufsätze über ihren Schulweg schreiben.

    Die beiden städtischen Grundschulen St. Nikolaus und St. Johann wählten für die Bestandsaufnahme eine Methode, die viele Details für die Konzepterstellung liefern wird. Im zweiten Schulhalbjahr wurden hier von Mitarbeitern der Verwaltung bzw. Honorarkräften die Schulwege mit den Kindern in Kleingruppen abgegangen. Dabei erfolgte eine flächendeckende Begehung zur normalen d.h. verkehrsstarken Schulanfangszeit. Sofern in einzelnen Straßenzügen zur Zeit keine Grundschulkinder wohnen, wurde der Weg nacherhoben. Durch die Begehung wurden die Kinder aktiv eingebunden und die Begleitpersonen erhielten einen Überblick über die Verkehrsituationen aus Kindersicht. In Gesprächen konnten die Kinder zusätzlich noch auf Besonderheiten entlang des Weges aufmerksam machen. Es fanden Befragungen der Schüler und Eltern statt. Der relativ hohe Aufwand wurde durch eine große Fülle an Informationen belohnt.

    Betreut wird das Projekt von der Verbandsgemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit den Grundschulen. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kindern und Schulen sollen schon die Vorarbeiten zu ersten Erfolgen führen. Allein die gemeinsamen Begehungen mit den Kindern werden deren Aufmerksamkeit im Verkehr erhöhen und auch bei den Autofahrern Beachtung finden.

    Ziel der Konzeption ist die Ausweisung von sicheren Schulwegen. Diese werden in einem Plan auf Basis des Kinderstadtplans eingetragen und auf den Bürgersteigen gekennzeichnet.

    Zusätzlich dient die Konzeption dazu Schwachstellen zu erkennen, wo mit einfachen Maßnahmen keine kurzfristigen Verbesserungen zu erreichen sind. Diese Punkte werden dokumentiert und fließen in weitere Planungen ein. Über die weitere Umsetzung werden wir berichten.

    In diesem Internet-Angebot der Verbandsgemeindeverwaltung Konz werden Cookies verwendet. Mit der weiteren Nutzung dieser Seite erklären Sie sich damit einverstanden. Durch klicken auf OK wird dieses Hinweisfenster geschlossen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
    OK