Wiltingen - DorfERNEUERUNG

    Dorferneuerung: Überplanung des historischen Ortskernes

    Die Ortsgemeinde Wiltingen verfügt über wertvolle historische und regionaltypische Bausubstanz in der Ortslage. Diese Bereiche sind  im Gegensatz zu den Neubaugebieten nicht durch Bebauungspläne geregelt, so dass hier eine Beurteilung nach § 34 BauGB greift. Hier müssen sich Vorhaben nach Art und Maß zwar einfügen, es gibt es aber z.B. hinsichtlich der Dachgestaltung wenig Einflussmöglichkeiten der Gemeinde, steuernd einzuwirken. So ist es möglich, dass städtebaulich ungewünschte Entwicklungen eintreten.

    Die Gemeinde möchte daher mit einem Arbeitskreis Festlegungen für diese bisher unbeplanten Bereiche schaffen und wenige, aber prägnante Festlegungen treffen, was zum Beispiel Bauweisen, Geschossigkeiten, Dachformen, Begrünung oder Fassadenfarben betrifft und damit einen gewissen Gestaltungsrahmen vorgeben.

    Die Aufstellung des Bebauungsplanes soll durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit begleitet werden, es soll insb. auch auf die Fördermöglichkeiten der privaten Dorferneuerung über das Land hingewiesen werden.

    Zielsetzung ist, die bestehende gute bauliche Qualität in Wiltingen zu sichern und zu verbessern, mit den Zuschüssen private Investitionen zu begünstigen und sowohl für Bürger als auch Touristen die positiven Aspekte noch besser herauszuarbeiten.  

    Gestaltung des Dorfplatzes in der Ortsgemeinde Wiltingen 2014-2015 

    Die ersten Vorüberlegungen zur Gestaltung des Dorfplatzes reichen in das Jahr 2007 zurück. Anlässlich der Begehung im Rahmen des Wettbewerbs Unser Dorf hat Zukunft im Jahr 2012 wurde nochmals auf den Handlungsbedarf am Dorfplatz hingewiesen. Kurzfristig wurde ein Antrag auf Förderung der Dorferneuerung gestellt.

    Mit Unterstützung des Landes (76.250 €) konnte der Platz im Jahr 2014 bis 2015 gebaut werden. Die Bauzeit war ca. 8 Monate. Insgesamt sind hier Kosten in Höhe von 223.000 € angefallen. Neben der gesastalterischen Aufwertung, der erhöhten Lebensqualität und der Nutzung als Festplatz war der Gemeinde dabei wichtig, auch den ruhenden Verkehr neu zu gestalten. Das Plankonzept wurde vom Büro Fischer Landschaftsplanung Trier erstellt und betreut. 

    Auch angrenzende Flächen der Feuerwehr wurden gestaltet, um ein einheitliches Bild zu erzielen. Mittlerweile stellt sich der Platz als wirklicher Dorfmittelpunkt da, der zum Aufenthalt einlädt. 

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